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Zahnriemenwechsel

Je nach Laufleistung des Motors wird hin und wieder ein Wechsel des Zahnriemens nötig, denn Zahnriemen gehören im Auto zu den Verschleißteilen. Allerdings ist der Zahnriemenwechsel eine Aufgabe für eine Fachwerkstatt, da der Wechsel bei jeder Marke und Modell anders verläuft und oftmals die Lenk- oder Spannrolle getauscht werden müssen wie auch die Wasser- oder Kühlmittelpumpe ersetzt werden. Ein Zahnriemen ist eine Abart eines Treibriemens und besteht aus mehreren Komponenten wie Glasfaserband, Gewebe, Gummi und Nylon, um die Reißfestigkeit zu erhöhen. Im Auto stellt er die wichtigste Verbindung zur Kurbel- und Nockenwelle dar, wobei er immer für das optimale Verhältnis zwischen Ventil- und Kolbenstellung sorgt. Ein Riss des Zahnriemens führt oft zu schweren Motorschäden, da die Nockenwelle stillsteht und die Kolben auf die in den Brennraum ragenden Ventile schlagen. Ein Zahnriemenwechsel sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen und ein Check, ob ein Zahnriemenwechsel ansteht, empfiehlt sich zum Beispiel für eine langen Urlaubsfahrt im Sommer, damit es unterwegs keine bösen Überraschungen gibt.

Gibt es verbindliche Preise, was ein Zahnriemenwechsel kostet?
Leider richtet sich der Preis für einen Zahnriemenwechsel nach dem entsprechenden Arbeitsaufwand, der von dem Automodell und den Ersatzteilen abhängig ist. Oft ist es nicht dem Zahnriemenwechsel getan, sondern andere Verschleißteile müssen gleichzeitig erneut werden. Bei manchen Automarken lässt sich der Zahnriemen für einen Austausch gut erreichen, bei anderen Modellen ist er schwerer zu erreichen und verlangt daher mehr Arbeitsaufwand. Auch die Preise der Ersatzteile unterscheiden sich bei den einzelnen Automarken stark. Marken wie Mercedes oder BMW verlangen im Durchschnitt höhere Preise als japanische oder koreanische Anbieter, wobei es auch für einige Modelle markenneutrale, kostengünstige Ersatzteile gibt.

Welche Arbeiten fallen bei einem Zahnriemenwechsel an?
Der Einbau eines neuen Zahnriemens ist darum so kniffelig, da er millimetergenau eingesetzt werden muss. Die Spannrolle wird in der Regel ebenfalls ausgetauscht, da sie ebenso verschleißt wie der Zahnriemen selbst. Die Spannrolle hält den Zahnriemen straff gespannt. Bei vielen Modellen wechseln die Mitarbeiter auch noch die Wasserpumpen, da sie ebenfalls regelmäßig getauscht werden sollten und es für den Kunden kostengünstiger ist, beide Teile bei einer Reparatur zu ersetzen statt zweimal die gleichen Teile für einen Tausch ausbauen. Ein Zahnriemenwechsel ist daher bei einigen Modellen recht zeitaufwendig und kostet in der Endabrechnung mehr als bei Modellen, bei denen der Zahnriemen besonders gut erreichbar ist.

Welche Werkstatt sollte ein Kunde wählen?
Die meisten Reparatur-Werkstätten sind entweder auf bestimmte Automarken spezialisiert und für diese Modelle dann echte Fachleute. Diese Vertragswerkstätten sind besonders für hochwertige Fahrzeugmodelle oder Neuwagen zu empfehlen, da viele Garantieansprüche der Hersteller verfallen, wenn der Kunde keine Vertragswerkstätten nutzt. Spezialisierte Werkstätten verfügen auch über das passende Werkzeug und können so schneller und kosteneffektiver arbeiten als vergleichbare Werkstätten ohne diese Fachkenntnisse. Freie Werkstätten nehmen alle Automarken an und sind die Allrounder unter den Reparaturdiensten. Sie werden gern für ältere Modelle gewählt, bei denen die Garantieansprüche nachrangig sind. Für einen Zahnriemenwechsel sollte der Kunde eine Werkstatt seines Vertrauens wählen, denn kompetentes Personal macht sich immer bezahlt und der günstigste Anbieter für eine Reparatur ist nicht immer gleichzeitig die beste Wahl.