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Rußpartikelfilter

Der Rußpartikelfilter dient der Reduzierung der Partikel, die im Abgas von Dieselmotoren vorhanden sind. In vielen Städten der Bundesrepublik gibt es Umweltzonen, in denen keine Fahrzeuge ohne diesen Filter bewegt werden dürfen. Der Grund hierfür ist, dass diese Dieselfahrzeuge erheblich zur Feinstaubbelastung beitragen, was für die Gesundheit und Umwelt schädlich ist.

Die Aufgabe des Partikelfilters

Beim Verbrennungsverfahren des Kraftstoffes, das der Motor der Dieselfahrzeuge anwendet, bleiben Ruß und Kohlenwasserstoffe übrig. Die Rußpartikel, die verschiedene Größen aufweisen, enthalten Schwermetalle und andere Giftstoffe. Der Rußpartikelfilter verringert die Partikelmenge im Abgas. Dieselruß, den der Filter effizient bekämpft, trägt erheblich zur Feinstaubbelastung bei und gilt als eine große Ursache von vielen Krankheiten, zum Beispiel Krebs. Auch immer mehr Atemwegserkrankungen werden auf die belastete Luft zurückgeführt. Der Antrieb von Fahrzeugen mit einem Dieselmotor produziert besonders viel Ruß und Verbrennungsprodukte, die daran gebunden sind. Daher dürfen zahlreiche Großstädte nur mit einer Umweltplakette befahren werden, beispielsweise Berlin und Hannover. Dieselfahrzeuge ohne einen Filter sind kaum noch gefragt, da sie nicht mehr zeitgemäß sind. Verfügt ein Wagen über keinen Rußpartikelfilter, ist meist eine Nachrüstung möglich. Dies führt zu einer besseren Partikelminderungsstufe, staatlichen Förderungen und steuerlichen Vorteilen.

Rußpartikelfilter – die Nachrüstung ist sinnvoll

Um alle Umweltzonen befahren zu dürfen, ist eine professionelle Nachrüstung des Filters empfehlenswert. Damit geht gleichzeitig auch eine Steigerung des Fahrzeugwertes einher, sodass die Nachrüstung im Vergleich zur Anschaffung eines Neuwagens eine viel kostengünstigere Alternative darstellt. Ob dies beim entsprechenden Auto möglich ist, kann anhand der Fahrzeugdaten geprüft werden. Im Anschluss erhält der Eigentümer des Fahrzeugs die Einbaubescheinigung, die allgemeine Betriebserlaubnis und die grüne Umweltplakette, mit der auch die Umweltzonen befahren werden dürfen. Zudem verringert sich mit dem eingebauten Rußpartikelfilter aufgrund der Änderung der Abgaseinstufung auch die Kfz-Steuer. Der Rußpartikelfilter sollte aller 130.000 Kilometer gewechselt werden. Bei Nachrüstfiltern ist dies nicht der Fall, da diese anders aufgebaut sind und nicht vollständig verstopfen können, aber auch einen geringeren Wirkungsgrad haben. Die Nachrüstung steht für eine umweltbewusste Mobilität, was dem Wunsch von vielen Autofahrern entspricht. Immer mehr Menschen möchten aktiv etwas für die Reinhaltung der Luft und somit ebenso für die Gesundheit tun.

Fazit – Mit einem Rußpartikelfilter die Umwelt und Gesundheit schützen

Dem Rußpartikelfilter kommt aufgrund der erwähnten gesundheitlichen Risiken eine immer größer werdende Bedeutung zu. Die meisten Fahrzeuge werden bereits bei der Herstellung mit einem Filter ausgestattet. Ist dies nicht der Fall, wird mit der Nachrüstung ein großer Beitrag geleistet, um die Umwelt zu schützen. Mehr als 50 Millionen Fahrzeuge sind in Deutschland zugelassen. Hierbei handelt es sich bei über 10 Millionen um Diesel-Pkws, die jährlich etwa 20.000 Tonnen Rußpartikel erzeugen. Dies führt dazu, dass die Luft immer mehr belastet wird. Je mehr Autos über einen Filter verfügen, desto weniger schädliche Partikel werden ausgeschieden. Ganz gleich, ob der Einbau ab Werk ist oder es sich um eine Nachrüstung handelt, der Partikelfilter verbessert die Luftqualität und erhöht zudem den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs.