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Motorinstandsetzung

Wenn der Motor nicht mehr so will, wie er sollte, ist es Zeit für eine Motorinstandsetzung. Dadurch kann der ursprüngliche Zustand bei der Produktion wiederhergestellt werden. Dabei bezieht sich der Begriff der Motorinstandsetzung unter Umständen auf einen einzelnen Motorbereich oder auf eine generelle Überholung aller Bestandteile. Bei einer Reparatur handelt es sich um die Beseitigung von vorhandenen Schäden, während eine Generalüberholung dazu dient, den ursprünglichen Zustand zu erreichen. Dies wird gemacht, wenn die Kosten für eine Motorinstandsetzung günstiger ist als ein Austauschmotor oder der Motor unbedingt erhalten werden soll.

Warum gibt es keine einheitlichen Preise?
Es gibt verschiedene Arten von Motoren und daher können die nötigen Arbeitsschritte für eine Instandsetzung nicht vorhergesehen werden. Manche Motoren sind arbeitsaufwendiger in der Wiederherstellung als andere und auch die vorhandenen Schäden können selten im Voraus genau kalkuliert werden. Daher ist die Dauer einer Motorinstandsetzung mit einem großen Unterschied im Arbeitsaufwand verbunden, was den Preis variieren lässt. Es macht auch einen Unterschied, welche Art von Werkstatt der Kunde mit dieser überaus komplexen Aufgabe betraut. Eine versierte Fachwerkstatt kann eine derartige Aufgabe durch spezielle Werkzeuge schneller arbeiten und hochqualifizierte Fachleute erledigen diese umfangreichen Arbeiten weitaus effektiver und effizienter. Wenn eine einfache Autoreparaturwerkstatt einen günstigen Stundensatz für die Arbeit berechnet, aber aufgrund fehlender Werkzeuge und minder qualifiziertem Personal lange für eine Reparatur braucht, spart der Kunde kaum etwas.

Was wird bei einer Motorinstandsetzung gemacht?
Bei einer Grundinstandsetzung werden bei einem Motor nur die Teile zerlegt, die einer Reparatur bedürfen oder ausgetauscht werden müssen. Dagegen bedeutet eine generelle Motorinstandsetzung, dass der komplette Motor auseinander genommen, gereinigt und anschließend wieder zusammengesetzt wird. Dadurch wird der Motor praktisch wieder in den Zustand versetzt, indem er aus dem Werk kam. Diese Arbeit ist je nach Motor und Typ sehr unterschiedlich und zeitaufwendig, was diese Arbeit auch kostenintensiv macht. Darum lohnt sich eine Instandsetzung des Motors nur, wenn die Kosten dieser Aufgabe nicht die Kosten eines Austauschmotors übersteigt.

Gibt es Qualitätsunterschiede bei den einzelnen Werkstätten?
Die gibt es durchaus und sie unterscheiden sich auch in den Preisen für den Arbeitslohn. Eine einfache Werkstatt ist meist vom Arbeitslohn am günstigsten, verfügt gleichzeitig aber über weniger qualifiziertes Personal und oft nur über die nötigsten Werkzeuge. Eine Fachwerkstatt dagegen beschäftigt qualifiziertes Personal und hat oft ein gut sortiertes Sortiment an speziellen Werkzeugen parat. Eine Markenwerkstatt ist dagegen auf eine oder maximal zwei Automarken spezialisiert und hat für diese Wagentypen die besten Fachkräfte und die passenden Werkzeuge, wodurch sie die Aufgaben meist am schnellsten und besten erledigen können.

Warum ist eine Motorinstandsetzung nötig?
Nach einigen Jahren des Betriebs oder einer hohen Kilometerleistung läuft so mancher Motor einfach nicht mehr rund und es machen sich kleine Anzeichen bemerkbar. Dies wäre der richtige Moment für eine komplette Motorinstandsetzung, bevor größere Schäden am Motor selbst auftauchen. Bei der Motorinstandsetzung werden die Teile ausgebaut, gereinigt und bei Verschleißerscheinungen gleichzeitig ersetzt. Danach kann der neu zusammengesetzte Motor genauso kraftvoll wie als Neuwagen arbeiten und erreicht auch meist die ursprünglichen Leistungswerte. Diese Maßnahme verlängert die Haltbarkeit eines Wagens um viele Jahre.