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Lichtmaschine

Die Lichtmaschine ist ein elektrischer Generator, der in Fahrzeugen mit einem Verbrennungsmotor eingebaut ist. Sie dient der Energieversorgung und dem Aufladen der Autobatterie. Die Lichtmaschine, ein wichtiger elektronischer Bestandteil, sollte daher stets einwandfrei arbeiten. Bei einem Ausfall greift die Autobatterie, die sich allerdings schnell entlädt. An den Generator sind auch das Radio und die Scheinwerfer gebunden.

Die Aufgaben der Lichtmaschine

Dieses Bauteil wird vom Motor des Autos angetrieben und versorgt mit elektrischer Spannung. Das Aufladen der Fahrzeugbatterie erfolgt dadurch, dass mechanische in elektrische Energie umgewandelt wird. Hierbei entsteht ein Wärmeverlust, der abgeführt werden muss. Sonst würden sich die Bauteile erhitzen und es kommt zum Defekt. Meist wird die Drehstrom-Lichtmaschine eingesetzt, die den Vorteil hat, dass sie bereits bei sehr niedrigen Drehzahlen Strom erzeugen kann. Der von der Lichtmaschine erzeugte Drehstrom wird in einen pulsierenden Gleichstrom umgewandelt, so wie er im 12-Volt-Fahrzeugbordnetz verwendet wird.

Wie ist die Lichtmaschine aufgebaut?

Der elektrische Generator benötigt dynamische und statische Bauteile. Er besteht aus einem Gehäuse, einer Abdeckklappe, Dioden, einer Stator-Wicklung sowie einem Laderegler. Die dynamischen Bauteile sind der Läufer, das Kugellager, die Riemenscheibe sowie der Schleifring. Bei der Auswahl sollte auf die Qualität geachtet werden, da sich die erbrachte Leistung zum Teil erheblich unterscheidet. Welche Leistung benötigt wird, hängt von der Fahrzeuggröße und dem eingebauten Motor ab. Kleinwagen werden meist mit 50 Ampere ausgestattet. Standardvarianten erbringen 100 Ampere, während es bei Fahrzeugen der Oberklasse häufig 200 Ampere sind. Wer im Fahrzeug eine leistungsstarke Musikanlage eingebaut hat, benötigt auch eine hochwertigere Lichtmaschine, da die Amperezahl dementsprechend steigt. Bei qualitativen Generatoren wird die angegebene Leistung, das heißt die Umsetzung, auch erbracht. Unterscheidet sich die Spannung zwischen dem Generator und der Batterie, leuchtet eine Kontrolllampe auf. Startet das Fahrzeug beim Anlassen nur zögerlich oder gar nicht, ist möglicherweise die Batterie leer, die Verkabelung, Dioden oder der Spannungsregler sind defekt, die Schleifringe sind verschmutzt etc.

Defekte Lichtmaschine unbedingt auswechseln

Arbeitet die Lichtmaschine nicht mehr ordnungsgemäß, kann die Autobatterie nicht aufgeladen werden. Demzufolge werden die elektrischen Geräte mit keinem Strom versorgt. Es fällt zum Beispiel das Licht aus, was ebenso auf andere Verbraucher zutrifft. Es ist auch möglich, dass das Auto nicht mehr anspringt und der Motor nicht mehr läuft. Die Lichtmaschine muss daher auf jeden Fall ausgetauscht werden, damit die Batterie aufgeladen werden kann, das Fahrzeug und alle Verbraucher funktionsfähig sind. Ein Defekt an der Lichtmaschine gehört in die Hände eines Profis aus dem Bereich Fahrzeugelektrik. Manchmal genügt es, einzelne Komponenten auszuwechseln. In anderen Fällen ist es nötig, das gesamte Bauteil auszutauschen. Die Batterie und die Kabel des Generators dürfen nie bei einem laufenden Motor abgeklemmt werden, da aufgrund der entstehenden Spannungsspitzen Schäden möglich sind. Gebrauchte Lichtmaschinen sind nicht empfehlenswert, denn die Leistung verschlechtert sich mit der Zeit, sodass unklar ist, wie lange sie funktionieren wird. Ein Ausfall kann aufgrund des ausfallenden Lichtes gefährlich werden. Aus diesem Grund sollte an dieser Stelle nicht gespart werden.