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Lackdoktor

Nicht immer ist bei Lackschäden eine kostspielige Reparatur notwendig. Handelt es sich lediglich um oberflächliche Beschädigungen wie Risse, Schrammen oder Kratzer an Karosserie oder Stoßstange, ist der Einsatz eines Lackdoktors von Vorteil.

Seit einiger Zeit sieht man Großserienfahrzeuge auf den Straßen, bei denen die Stoßfänger in Wagenfarbe lackiert sind. Zunächst waren die Meinungen über diesen neuen Trend gespalten. Einige favorisierten die farblich und häufig auch baulich integrierte Stoßstange und zeigten sich von der ästhetischeren Konstruktion überaus überzeugt. Für andere stand jedoch eher der praktische Nutzen im Vordergrund und es kam die Frage auf, wie die Stoßstange ohne Beschädigungen ihre Aufgabe erfüllt, indem sie kleinere Stöße im hinteren und vorderen Teil des Fahrzeugs abfängt, wenn diese in Wagenfarbe lackiert ist. Hersteller begründeten dies mit den modernen, widerstandsfähigeren Kunststoffmaterialien und den innovativen Lackmischungen. Diese ermöglichen die Herstellung unempfindlicher Oberflächen in speziellen High-Tech-Lackieranlagen. Es ist richtig, dass heutzutage im Regelfall Zweischichtlacke verwendet werden, bei denen die oberen Schichten aus Klarlack bestehen. Dies ist den hinzugefügten Härtemitteln zu verdanken, die in der Lage sind, hoher mechanischer Beanstandung standzuhalten. Es ist aber ebenso Fakt, dass die offenliegenden Stoßfängereinheiten sehr anfällig für Lackschäden und Risse sind.

Kostenvorteil durch Einsatz des Lackdoktors

Die Arbeit des Lackdoktors wird auch als Smart Repair bezeichnet. Dies heißt so viel wie „kleine Reparatur“. In der Autoindustrie gibt es zahlreiche Lackier-Produkte verschiedener Hersteller mit einer riesigen Farbpalette. So kann jeder seine individuelle Wunschwagenfarbe mischen lassen. Wenn ein Lackschaden am Auto entstanden ist, ist der Reparaturaufwand in der Regel hoch. Das zeigt sich auch bei den Kosten. Das günstigste an der Reparatur sind die benötigten Materialien. Teuer sind allerdings die Arbeiten in der Werkstatt, beim Karosseriebauer oder beim Lackierer. Als sehr zeitintensiv hat sich der Aus- und Einbau der Karosserieteile, die lackiert werden sollen, herausgestellt. Der Lackdoktor bietet mit seinem Service eine gute Alternative, denn er führt die Arbeiten um ein vielfaches preisgünstiger aus.

Richtige Wahl des Farbtons durch den Lackdoktor

Die wichtigste Aufgabe des Lackdoktors ist, die beschädigten Stellen so auszubessern, dass die Reparatur später möglichst nicht mehr erkennbar ist. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass der Lackdoktor den richtigen Farbton trifft. Dabei hilft der Farbcode in den jeweiligen Fahrzeugunterlagen. Der Lackdoktor kann mit Hilfe eines Mischgeräts aus den Grundfarben jede beliebige Farbnuance herstellen. Dafür sind meist nur wenige Gramm einer Farbmixtur notwendig. Aufgetragen wird die Farbe mit einer Airbrushpistole, mit der ein sehr dünner, gleichmäßiger Farbauftrag möglich ist. Zum Schluss erfolgt die Polierung der Stelle, damit die Übergänge nicht mehr zu sehen sind.

Lackdoktor hilft bei kleinen Reparaturen und Schrammen

Kleine Oberflächenbeschädigungen an Teilen der Karosserie, die nur dem schrägen Sonnenlichteinfall ausgesetzt sind, gehören zur Spezialbehandlung des Lackdoktors. Er kann diese Lackschäden besonders unauffällig ausbessern. Der besondere Lichteinfall ermöglicht die Kaschierung der neuen und alten Lackierung. Besonders bei verwitterten, alten Lackierungen oder bei hellen Metallic-Lackierungen fiele die Lackreparatur sonst auf. Tiefe Schrammen sind kein Hindernis für den Lackdoktor. Er spachtelt diese zunächst sorgfältig, schleift sie anschließend glatt und besprüht sie in einem dritten Arbeitsschritt mit der Farbmischung aus der Airbrushpistole.