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Hebebühne

Eine moderne Autowerkstatt könnte heutzutage ohne eine Hebebühne keine raschen und zuverlässigen Reparaturen und Untersuchungen ausführen. Größere Kfz-Werkstätten besitzen meist mehrere und unterschiedliche dieser wichtigen Hubanalagen. Sie bieten für Arbeiten am Kraftfahrzeug die nötige Bewegungsfreiheit, Sicherheit und Übersicht. Die alte, herkömmliche Werkstattgrube hat bei gewissen Arbeiten, z. B. Ölwechsel, teilweise noch ihre Berechtigung. Für flexible, fortschrittliche, moderne Autowerkstätten aber sind Hebebühnen unverzichtbar. Nur wenn der Kfz-Mechaniker gefahrlos aufrecht unter dem Fahrzeug stehen und den Unterboden komplett übersehen kann, kann er auch schnell und zuverlässig arbeiten. Vor allem bei Arbeiten an Bremsen, Lenkung und Rädern ist die totale Bodenfreiheit unabdinglich. Die diversen Auto-Hebebühnen unterscheiden sich je nach Einsatzgebiet, Belastbarkeit, ausfahrbarer Höhe und Steuerungsart. Von Achsvermessungen und Auspuffreparaturen über Jahresinspektion bis zum Zahnriemenwechsel kann eine Hebebühne die Arbeit erleichtern und zeitlich abkürzen.

Hebebühne ist nicht gleich Hebebühne

Inzwischen gibt es Hebebühnen in allen möglichen technischen Ausführungen und Varianten. Neben der Sicherheit für den Kfz-Mechaniker bringt eine Hebebühne vor allem Zeitersparnis. Während früher umständliche, teils gefährliche Umbau- und Abbaumaßnahmen erst ein Herankommen an zu reparierende Autoteile ermöglichten, genügen heute wenige Handgriffe. Die Zeiten des gefährlichen Herumrutschens unter dem Fahrzeug mit einem Rollbrett sind vorbei. In seriösen Autowerkstätten eingesetzte Hebebühnen haben einen elektromotorischen oder hydraulischen Antrieb. Es gibt diverse Bauweisen für solche Bühnen. In Werkstätten können sie in Form von einer Säulen- oder Scherenhebebühne oder als sogenannte Unterflurbühne (in den Fußboden versenkt) installiert werden. Entscheidend ist jeweils der zur Verfügung stehende Platz. Die weit verbreiteten Stempelbühnen besitzen einen oder mehrere zentrale Stempel (hydraulische Druckzylinder), die einen Flachrahmen oder breite Fahrbahnschienen zum Auffahren des Fahrzeugs besitzen. Elektromotor und Hydraulikpumpe sorgen für das Hochheben des Fahrzeugs. Das Herablassen funktioniert durch Öffnen entsprechender Ventile. Achsvermessungen lassen sich mit solchen Bühnen gut durchführen, da die Räder fest auf Rahmen (Schienen) stehen. Eine andere Variante ist die 1-, 2- oder 4-Säulen Hebebühne. Diese Säulen (z. B. eine Zweisäulenhebebühne) lassen sich mit elektrisch betriebenen Gewindespindeln anheben. Kräftige Schwenkarme halten das Fahrzeug sicher. Mit dieser Hebebühne ist der gesamte Fahrzeugunterboden frei zugänglich. Eine weitere Bühnen-Variante, die Scheren Hebebühne, arbeitet nach dem Prinzip eines einfachen Scheren Wagenhebers. Eine Doppelgelenk Scherenbühne, mit starkem Hydraulikzylinder, ist ideal für bodenebenen Einbau. Außerdem eignet sich so eine Scherenbühne zum Auffahren für sehr flache Sportwagen, da die Überfahrhöhe versenkt 0 mm beträgt. Kombihebebühnen, die häufig in Großwerkstätten zum Einsatz kommen, erlauben durch ihr Aufbaukonzept eine Teamarbeit an mehreren Bereichen des Fahrzeugs. Die üblichen Hebebühnen in Autowerkstätten verfügen über eine Tragkraft von etwa 3 bis 5 t. Die Überfahrhöhen der einzelnen Bühnen variieren zwischen 0 und rund 10 mm. Die jeweiligen Hub- und Senkzeiten liegen bei den gängigen Hebebühnen für Kraftfahrzeuge unter einer Minute. Die maximale Hubhöhe liegt meist um die 2 m.

Fazit zum Einsatz von Hebebühnen

Hebebühnen garantieren Sicherheit für Mechaniker und Fahrzeug, ermöglichen rasche Diagnostik sowie schnelles und effektives Arbeiten. Jährliche Wartungen und Einhalten der europäischen Normen für Hebebühnen, z. B. DIN EN 1493, sind bei den von uns präsentierten Autowerkstätten selbstverständlich. Kfz- Hebebühnen bringen Autowerkstätten Arbeitserleichterung und dadurch auch Kunden Vorteile.