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Bremsen

Ein Auto ohne Bremsen ist wie ein Topf ohne Deckel. Sie sind ein wichtiger Bestandteil an einem Fahrzeug. Daher ist es von enormer Bedeutung, dass die Bremsen immer intakt sind. An einem Auto befinden sich auf der Vorderachse gewisse Bremsscheiben und die Hinterachse ist mit Trommelbremsen ausgestattet. Die Bremsscheiben bestehen aus Stahl. Direkt darüber befindet sich der Bremssattel. Der besteht aus einem Kolben, der praktisch die Bremsbacken beidseitig gegen die Scheiben drückt. Außerdem ist der Bremsbacken mit Bremsbeschlägen ausgerüstet, die beim Bremsen für einen hohen Reibungswiderstand sorgen.

Bei den Trommelbremsen befindet sich der Bremsbacken darin. Dieser drückt von innen gegen die Trommeln. Damit man nicht wie verrückt das Bremspedal durchdrücken muss, werden die Bremsen hydraulisch unterstützt. Ebenso ist die Bremsflüssigkeit zur Kraftübertragung äußerst wichtig. Die neueren Fahrzeugmodelle sind mit einem Antiblockiersystem, auch ABS genannt, ausgestattet. Dieses technische Hilfsmittel verteilt die Bremskraft optimal auf alle vier Räder. Ein Blockieren von einem einzelnen Rad ist nicht mehr möglich.

Wann müssen Bremsteile ausgetauscht werden?

Wer viel unterwegs ist, der beansprucht natürlich seine Bremsen. Ab einem gewissen Zeitpunkt spricht man von einem sogenannten Verschleiß. Dieser entsteht durch die ständige Reibung. Als Erstes sind die Bremsbeschläge am anfälligsten. Sollte man eine Veränderung am Bremsverhalten feststellen, dann ist es ratsam eine Werkstatt aufzusuchen. Das Auswechseln geht in der Regel recht schnell von statten. Der Fachmann wird beide Bremsbeläge an einer Achse wechseln. Das hat einfach den Vorteil, dass eine gleichmäßige Bremswirkung gewährleistet wird.

Hat man die Vorzeichen des veränderten Bremsverhaltens am Fahrzeug nicht beachtet, dann kann daraus ein größerer Mangel entstehen. Mitunter werden die Bremsscheiben gravierend in Mitleidenschaft gezogen. Das kann aber nur passieren, wenn man über einen längeren Zeitraum mit den abgefahren Bremsbelägen unterwegs ist. Es entstehen sogar tiefe Riefen, die sich stark auf die Bremswirkung negativ auswirken. In der Kfz-Werkstatt wird man sich dementsprechend auf die Problematik einstellen und hier an beiden Rädern einer Achse den Austausch vornehmem. Der Kostenaufwand ist natürlich höher einzuschätzen. Allerdings geht die Sicherheit vor.

Es kann unter Umständen vorkommen, dass selbst die Bremsflüssigkeit erneuert werden muss. Die Bremsflüssigkeit kann zum Beispiel Feuchtigkeit aufnehmen und binden. Somit wird Wasser in der Bremsflüssigkeit gebildet. Bei einer erneuten Erwärmung wird dies gasförmig. Es entstehen Blasen, die dafür sorgen, dass keine Kraft mehr übertragen wird. Tritt dieser Fall ein, dann wird es gefährlich. Die Bremswirkung findet nicht mehr statt. Das Bremspedal kann bis zum Anschlag durchgetreten werden, aber er passiert nichts mehr. Damit so etwas gar nicht erst vorkommen kann, sollte spätestens nach zehn Jahren ein Austausch der Bremsflüssigkeit stattfinden. Es empfiehlt sich dafür eine Fachwerkstatt aufzusuchen. Ohne große Probleme wird ein Wechsel der Flüssigkeit vorgenommen. Somit kann man in Zukunft wieder ganz normal bremsen.

Mit regelmäßigen Checks am Auto wird man schon auf die eine oder andere Beanstandung darauf hingewiesen. Ein jährlicher Termin zur Durchsicht in der Werkstatt des Vertrauens ist immer empfehlenswert. Ist eine größere Reise geplant, dann kann man auch hier vorher einen erfahrenen Mitarbeiter vom Reparaturdienst aufsuchen. Somit kann immer mit einem ruhigen Gewissen gebremst werden.